1.Mai Klosterschänke an der Klosterruine St. Wolfgang

ab 11 Uhr Mai-Piknik der Rodenbacher Pfadfinder mit Getränken, Klosterbier und Bratwurst im Brötchen. Die Pfadfinder möchten an die Tradition anknüpfen und hier unter dem jungen Laubdach zum gemütlichen Beisammensein einladen. Wir freuen uns auf einen schönen Familientag mit Freunden! Der Erlös ist für die Kinder- und Jugendarbeit der Pfadfinder vom Stamm Barbarossa.

Wir können schreiben und reden, am Ende zählt, was wir tun!

Danke, das Sie Ihren Weihnachtsbaum für die Unterstützung der Pfadfinder in Südafrika gekauft haben!

Pfadfinder sind eine Gemeinschaft des Lebens in Frieden und in Verantwortung für Andere. Internationle Begegnung, das schließen von Freundschaften durch gegenseitigen guten Willen ist Sicherung des Künftigen Friedens in der Welt.

Der Verkaufserlös der Weihnachtsbäume „von sage und schreibe 1200 Euro“ geht an Kinder und Jugendliche aus Südafrika, die damit den geringen Jahresbeitrag bei den Pfadfindern aufbringen können und an Aktionen und Zeltlagern teilnehmen. Außerdem wird mit dem Geld die Ausbildung deren Leiter unterstützt.

Die Pfadfinder aus unserer Gemeinde bedanken sich herzlichfür Ihre Unterstützung!

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Himmel, Berg, Baum, im Freien und Natur

Tannenbäume – für Pfadfinder in Südafrika

Auch in diesem Jahr verkaufen die Pfadfinder unter diesem Motto am dritten Advent wieder Weihnachtsbäume im Pfarrhof an der Katholischen Kirche in Niederrodenbach!

Wieder haben sie fast Hundert Exemplare im Spessart ausgesucht und werden diese vor und nach dem Gottesdienst am 16. Dezember um 10:30 Uhr an „die Frau bzw. an den Mann“ bringen.
Der Verkaufserlös geht an Kinder und Jugendliche aus Südafrika, die damit den geringen Jahresbeitrag bei den Pfadfindern aufbringen können und an Aktionen und Zeltlagern teilnehmen. Außerdem wird mit dem Geld die Ausbildung deren Leiter unterstützt.
Die Pfadfinder freuen sich auf Ihre Unterstützung!
Wir können schreiben und reden, am Ende zählt, was wir tun.
Eine besinnliche Adventszeit und ein Frohes und Gesegnetes Weihnachtsfest wünschen Ihnen die Rodenbacher Pfadfinder vom Stamm Barbarossa

Wir nehmen Abschied

 

 

Dieses Zeichen steht am Ende eines spannenden Spiels, bei dem wir unseren Weg mit Hilfe von Wegzeichen wagen und finden. Unterwegs müssen Aufgaben gemeinsam bewältigt werden, und alle müssen wachsam sein auch unscheinbare Zeichen zu finden, um auf dem richtigen Pfad zu bleiben. Wenn das alles geschafft ist, legen wir dieses Zeichen der Erfüllung –

AUFGABE ERFÜLLT – BIN NACH HAUSE GEGANGEN

Nehmt Abschied, Brüder, schließt den Kreis,
das Leben ist ein Spiel.
Nur wer es recht zu leben weiß,
gelangt ans große Ziel.

Der Himmel wölbt sich übers Land,
ade, auf Wiedersehn!
Wir ruhen all in Gottes Hand,
lebt wohl, auf Wiedersehn …

In Liebe und Dankbarkeit verabschieden wir uns,
von unserm Stammesgründer und immer treuen Freund 

       Jockel (Joachim) Prellwitz
         02.09.1943 – 23.11.2018

Wir werden weiterhin in in deinem Sinne und Gedenken
„allzeit bereit“ sein, um glücklich zu leben

GUT PFAD Deine Pfadfinder vom Stamm Barbarossa

Am Freitag den 30. November 2018 ist um 13 Uhr die Trauerfeier in der Kirche St. Michael in Niederrodenbach. Anschließend Tröster-Kaffee im Pfarrheim. Am Abend Treffen wir uns in Jockels Sinn auf dem Pfadfindergrundstück in Oberrodenbach, bei Lagerfeuer, Bier, Wurst und Gesang!

EINLADUNG – Einen Sonntagabend für den Guten Zweck am 21. Oktober

Wir sammeln Spenden für eine Neue Hütte
auf dem Pfadfindergrundstück in Oberrodenbach

Wir nutzen unser Grundstück für Gruppenstunden der pfadfinderrischen Kinder- und Jugendarbeit. Um ganzjährig und bei Unwetter die Gruppenstunden in der Natur zu gewährleisten möchten wir an Stelle der jetzigen Gartenhütte eine größere offene Schutzhütte errichten. Weil die jetzige Hütte für unsere durchschnittlichen Gruppenstärken zu klein ist. Die neue Schutzhütte soll mit einem offenen Gruppenraum für Gruppenstunden für bis zu 20 Kindern und Jugendlichen, mit offener Feuerstelle, Platz geben. Des Weiteren sollte die Hütte einen behindertengerechten, umweltschonenden Sanitärraum (Kompost-Toilette, Solarlicht) und einen Lagerraum für Zelt und Arbeitsmaterial aufnehmen können. Eine Zwischenebene mit einem Matratzenlager für Wochenendübernachtungen ist geplant.

Die Pfadfinderische Pädagogik setzt auf Lernen durch Erfahrung. Das heißt, dass Kinder und Jugendliche beobachten, ausprobieren und die eigenen Erfahrungen sammeln können. Ziel ist es, Kinder und Jugendlichen in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen.

So möchten wir mit den Kindern und Jugendlichen unter qualifizierter Anleitung gemeinsam diese neue Hütte errichten.

Innerhalb dieses Projekts können die Pfadfinderinnen und Pfadfinder voneinander oder gemeinsam Neues lernen. In der Gemeinschaft der Gruppe können sie wertvolle Erfahrungen sammeln und sich in verschiedenen Rollen ausprobieren. Ob in der Leitung einer Kleingruppe oder die Fähigkeit, die eigenen Wünsche und Vorstellungen den anderen in der Gruppe darzustellen. Wertvoll sind auch die Erfahrungen, wie sie mit Schwierigkeiten umgehen. So gestalten sie aktiv ihre Pfadfinderhütte mit.

Die Neue Schutzhütte soll an derselben Stelle der jetzt genehmigten Hütte entstehen. Die Alte Hütte soll umweltgerecht zurückgebaut und entsorgt werden. Die Schutzhütte soll auf einem Fundament, aus heimischen Hölzern errichtet werden. Der Grundriss soll ca. 9,5m x 6,5m haben. Gebäudehöhe ca.6m mit einem Satteldach.

Wir freuen uns auf Sie/Euch und über Ihre/Eure Untersützung
GUT PFAD

Ein wilder Sommer für die Rover

Diözesan – Rovertörn 2018 – Erfahrungen so voll wie der Lagerraum 
Vom 27.7 auf den 28.7 sind die Rover/innen mit dem Bus, ab Fulda, Richtung Holland gedüst. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt um 0:00 Uhr als unsere 2 Geburtstagskinder Luise und Henner lauthals ein Ständchen geträllert bekamen. Nach dieser schlaflosen Nacht, erreichten die Rover ihr Ziel. Den Hafen von Enkhuizen. Die Vorfreude war deutlich zu spüren, und konnte auch nicht davon gestört werden, dass die 28 köpfige (zukünftige) Crew der Bree Sant, ganze 6 Stunden im Regen ausharren musste. Stellen sie sich ca. 15 Leute unter einem LKW Auflieger vor. Als wir endlich unser Gepäck auf das Schiff verlagern konnten, bekamen wir auch direkt von unserer liebreizenden Matrosin Finnait und unserem Kapitän Jan eine kurze Einweisung, damit wir reibungslos den Hafen verlassen konnten. Mit viel Wind in den Segeln fuhren wir direkt auf hohe See und hatten mit einem ordentlich Wellengang zu kämpfen. Der ein oder andere blaue Fleck von der äußerst schaukeligen Fahrt blieb nicht erspart. Aber echten Pfadfindern macht das selbstverständlich nichts! Zwei Stunden vor geplanter Ankunft, erreichten wir den Hafen von Makkum, wo sich das Küchenteam der Wirtheimer direkt an die Vorbereitung für das Abendessen machte. Währenddessen erkundeten die anderen der Crew das beschauliche Städtchen und vor allem die hervorragenden Sanitäranlagen, bis das 4-Sterne Menü wirtheims gedeckt war. Spagetti mit Tomatensoße. Der restliche Abend wurde gemütlich ausgeklungen und die erste Nacht an Bord brach an.

Um 10:00 legten wir gestärkt vom Frühstück und leicht beschämt vom Spiel „Hey Babe!“ der Morgenrunde, im Hafen Makkums ab und starteten Richtung Terschelling. Dort angekommen entschieden wir uns spontan dazu uns Fahrräder und Tandems zu mieten, um die Insel zu erkunden. Gesagt, getan starteten wir unsere Tour im zarten Niesel zum Strand. Dort angekommen besserte sich das Wetter schnell und es dauerte nicht lange, bis die Ersten ins Meer hüpften oder die Drachen auspackten, um sie steigen zu lassen. Der erlebnisreiche Tag wurde abends zur Überraschung des ein oder anderen, mit einem äußerst leckeren Abendessen, einem großen Topf Chilli con Ananas, vom Küchenteam der Rodenbacher, abgerundet. Die Roverrunde punktete zudem noch bei den Anderen mit ihrer ersten Abendrunde. Rodenbach ist allseits bekannt für ihr einzigartiges Entertainmentprogramm, wozu nun auch ihr ausführlich vorbereiteter „Hessischer Abend“ zählen dürfte. Seit Anreise fiel den anderen schon eine mysteriöse Schatzkiste auf, deren Geheimnis sich an diesem Abend lüftete. Der golderstrahlte Inhalt der Truhe, sorgte für leuchtende Augen. 10 Liter heimischen Ebbelwoi und hausmacher Worscht. Was gibt es nach 1 1/2 Tagen auf hoher See besseres? Die Sehnsucht nach heimischer Kost wurde gestillt.

Für den neuen Tag wurde die Friesische Insel „Ameland“ angesteuert. Nach einer langen Fahrt mit wenig Wind und vielen Robben erreichten wir den Hafen und ein Großeinkauf stand an. Kleingruppen steuerten natürlich wieder direkt einen Fahrradverleih an, um einen zweiten Strandtag zu machen. Am Abend stärkten wir uns mit einem sehr, sehr leckeren Kartoffelgratin der Marburger. Über die legendären Abendrunden Rodenbachs berichteten wir bereits, weshalb ein Turnier im „Buben legen“ wieder mal ein voller Erfolg war und die ein oder anderen am nächsten Morgen wohl heiser aufwachten. Mit ein paar Runden „Flunky Ball“ am Hafen endete der Tag.

Der 31. Juli war der perfekte Tag zum Trockenfallen. Vormittags steckten wir in einer Schlechtwetterfront, was das ‚Seefahrerfeeling’ bestärkte und ein paar der Crew bei strömendem Regen die Segel hissten. War für ein Erlebnis! Bei bestem Wetter am Nachmittag konnten wir ins Wasser hüpfen und Baden bis das Schiff am Abend in 10 cm ‚tiefen‘ Wasser stand. Die Gelegenheit um ein paar schicke Gruppenfotos zu knipsen, bevor die Nacht anbrach und nach einer Stärkung die große „Piratenprüfung und -Party“ anstand. In kniffligen Fragen konnten wir unser Piratenwissen beweisen und wurden mit Bowle belohnt. 

Fit und ausgeschlafen steuerten wir am Mittwoch wieder den Hafen Makkums an. Kurz vor Ankunft konnten wir uns im Sonnenuntergang im Meer abkühlen und unsere äußerst eleganten Turmsprünge vom Schiff aus präsentieren. Mit Nudelvariationen in verschiedenen exotischen Soßen Wirtheims schlugen wir uns die Bäuche voll, damit wir alle gemeinsam eine beschauliche Bar in der Hafenstadt besuchen konnten. Wir machten nette Bekanntschaften und genossen das ein oder andere nordische Bier oder andere Softgetränke.

Eine morgendliche Yogarunde verhalf dem ein oder anderen besser in den frühen Donnerstagmorgen zu starten. Marburg leitete den Tag gleich mit einem Spiel ein, womit wir wohl die ersten Stunden beschäftigt waren. Jeder bekam heimlich verschiedenen Aufgaben oder „Ticks“, wie jeder Person Komplimente für seine Augen zu machen, oder alles zu verneinen. Diese sollten von den Mitspielern erraten werden. So floss das Spiel, welches für viele Lacher sorgte in den Vormittag ein, während wir unser letztes Ziel, den Hafen von Enkhuizen ansteuerten. Da das Wetter wieder prächtig war, legten wir wieder mal einen Stopp zum Baden ein segelten langsam über das Meer. In der Hafenstadt angekommen hatten wir Zeit uns mit Proviant für die kommende Rückreise einzudecken. Am Abend feierten wir in Davids 18. Geburtstag rein und an eine ruhige Nacht war nicht zu denken.

Der letzte Morgen wurde nochmal angepackt, damit wir zügig die „Bree Sant“ klarschiff machen konnten und die Heimreise mit dem Busunternehmen unseres Vertrauens antreten konnten. Nach ca 6 Stunden Fahrt Richtung Fulda, wo eine großartige Woche endete.

Jugendaltar zu Frohenleichnahm

Vielen ist die Geschichte seit Kindertagen bekannt. Mose – unterwegs in der Wüste als Schafhirte – entdeckt einen brennenden Dornbusch, der nicht verbrennt. – Von uns als riesiger Blumenkranz dargestellt. – In großer Neugier geht Mose näher heran. Und dann spürt er voller Ehrfurcht in diesem brennenden Dornbusch die Nähe Gottes. Auch für uns Pfadfinder ist die Nähe Gottes im Dornbusch spürbar, darum bitten wir

Gott des Feuers
komm und entflamme uns
entfach das Feuer der Sehnsucht
schür den Traum einer anderen Welt.

Gott des Feuers
lass die Hoffnung aufflackern
die Leidenschaft aufflammen
den Funken Liebe auflodern.

Gott des Feuers
entfach unsere Hilfsbereitschaft zum verlässlichen tun
schür den Mut zur eigenen Meinung
und entflamme uns zur Höflichkeit.

Gott des Feuers
lass uns in Schwierigkeiten zusammenstehen
unsere Herkunft bei dir finden
den Funken Liebe leben. 

Herr Jesus Christus durch dein Feuer haben wir uns anstecken lassen jetzt und in Ewigkeit – Amen.

 

Georgstag 2018

„Du hast gezeigt, wie´s gehn kann, wir sind jetzt dran“
Normalerweise am 23. April, bei uns allerdings am 21. April fand der wohl wichtigste Tag für uns Pfadfinder im Jahr statt: der Georgstag. Dieser ist der Namenstag des heiligen Georg, welcher für uns Pfadfinder Schutzpatron und ein Vorbild, vor allem in Sachen Nächstenliebe ist. 
Weiterhin wurde an diesem Tag nicht nur an den heiligen Georg gedacht, sondern auch noch sehr erfolgreiche Gartenarbeiten geleistet und unser Grundstück in Oberrodenbach wieder auf Vordermann gebracht. Dies konnte allerdings nur durch die tatkräftige Unterstützung der Eltern geschehen. Dafür gab es anschließend, nach der harten Arbeit, aber auch nach einigen Gruppenspielen, Bratwürstchen und Getränke.  
Der wohl wichtigste Teil des Georgstages war unsere Stammesversammlung, in welcher jede Altersgruppe vertreten war und ihr Stimmrecht hatte. Dort berichteten alle Gruppen vom Geschehenen des letzten Jahres. Es wurden Beschlüsse und Vorhaben eingebracht und besprochen, sodass jede Gruppe den unmittelbaren Einfluss auf kommende Aktionen hat. Zum neuen Vorstand wurden Josefine Kohl und Stefan Cichon gewählt sowie Annette Engels als Kuratin.
Einen guten Abschluss fand dieser besondere Tag in dem von Kindern und Jugendlichen gestalteten Gottesdienst mit Pater James, bei dem jeder ein kleines Andenken mit nach Hause bekam. Dieses war passend zum Thema ein kleines aus Holz geschnitztes Häuschen. 
 
Im Auftrag der Leiterrunde
Jonathan Knauer 

Pfadfinder leben an der Ostsee Demokratie

Am Samstag den 29. Juli 2017 ging’s um 5:46 Uhr am Bahnhof in Rodenbach los. Nach einer nervenaufreibenden, langen Fahrt mit 45 kleinen und großen Pfadfindern kamen wir noch am Nachmittag an. Für jede Altersgruppe wurde eine Jurte ( Pfadfinderzelt) aufgebaut, zusätzlich noch ein großes Gemeinschaftszelt, wo alle ihren Platz fanden beim Kochen, Essen, Kartenspielen und beim gemeinsamen Singen am Abend. Das Wetter der ersten zwei Tage war extrem wechselhaft und die Nächte waren umso mehr unangenehm durch das durchwachsene Küstenwetter. Am Sonntag stiegen wir langsam in den Lageralltag ein und teilten Kinder wie Leiter in Dienstgruppen für Küchen und Toilettendienste. An dem Tag sind wir auch zum ersten Mal gemeinsam an den circa 10 Minuten zu Fuß entfernten Strand gelaufen. Das Wasser war eiskalt und trotzdem hat es niemanden davon abgehalten eine Runde schwimmen zu gehen. Am Ende von diesem, und jeden anderen Tag, fanden wir uns zusammen im Gemeinschaftszelt am Lagerfeuer ein und trällerten Lieder bis wir müde wurden und in unsere Schlafsäcke schlüpften. Am Montag begann unser großes Lagerprogramm – „Demokratie leben“. Mitbestimmung ist uns bei den Pfadfindern enorm wichtig. Mädchen und Jungen jeden Alters sollen partizipieren. Oft gilt dies nur in Stammesversammlungen und Gruppenstunden, doch diesmal wollten wir unser Sommerlager nach den Wünschen der Kinder und Jugendlichen gestalten. Die Organisation unseres „Lagerparlamentes“ geschah durch zwei Delegierte, die jeweils aus jeder Altersstufe gewählt wurden. Die Delegierten der verschiedenen Stufen : Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover versammelten sich so zusammen mit zwei Leitern in einer offenen Runde und besprachen, was die nächsten Tage unternommen werden soll. Den Kindern standen viele Möglichkeiten offen und so konnten sie den Tagesablauf mit Spielen, Aktion, Workshops, Freizeit und Strandzeit kunterbunt mischen. Die Wahl der Delegierten fand alle drei Tage statt und so konnten wir in drei Legislaturperioden viele Programmpunkte verwirklichen. Ein Highlight des Lagers war unter anderem ein Tagesausflug in das nicht weit entfernte Eckernförde, wo wir eine Bonbonkocherei und eine Eichhörnchenauffangstation besuchten. Natürlich gab es beim Hafenrundgang auch ein Fischbrötchen für den, der wollte. Des weiteren spielten wir „Schlag den Leiter“, in dem Leiter gegen Kinder in verschiedenen, ungewöhnlichen Disziplinen antraten ( die Leiter gewannen sechs zu fünf ). Ein köstliches Promi Dinner und einen zum Schreien komischer Bunter Abend fanden auch ihren Platz im gewählten Programm der Kinder. Der Bunte Abend wird immer als großer Abschluss eines Lagers gesehen. Hier führt der, der möchte etwas auf. Die jüngsten gruppierten sich in zwei Trios, die Zaubertricks und ihre akrobatischen Fähigkeiten der Menge vorführten. Es folgten ein Sketch der Jungpfadfinder und eine romantische Dating-Show der Pfadfinder namens „Herzblatt“. Die Rover zeigten vier junge Mädchen, die sich von Leuten ,die hinter Ihnen saßen füttern, pflegen und schminken ließen. Eine einzige Sauerei aber die Menge weinte vor Gelächter. Der Abschluss bildeten die Leiter, die Feuer speihten und einen Sketch von Monty Phyton vorführten. Eine Beschwerde wegen Ruhestörung bekamen wir doch glatt, als ein junges Mädchen der Jungpfadfinder vor uns allen sang, aber den Jubel und Beifall konnten wir uns in diesem Moment nicht verkneifen! Für den nächsten Tag war Packen angesagt und dann fuhren wir auch am 9. August wieder in die Heimat. Als Fazit können wir sagen, dass das Lager sehr gut gelungen ist und, dass unser Programm gut bei den Kindern und Jugendlichen angekommen ist.

 

„Lasset die Kinder zu mir kommen“

Unter diesem Motto gestallteten die Pfadfinder aus Rodenbach den diesjährigen Jugendaltar der Fronleichnamsprozession in Oberrodenbach.
Lord Baden-Powel der gründer des Pfadfindertums sagt dazu:“Wenn wir in unser mürisches Alter kommen, neigen wir dazu, zu vergessen, dass wir auch einmal jung waren,… also schaut auf die Jugend…„.
Rund 600 Mal kommen Kinder in der Bibel vor – etwa in Gebeten oder in der Bezeichnung „Kinder Gottes“ für Gläubige. Hauptrollen spielen die Kinder in den seltensten Fällen. Doch eine der schönsten Episoden aus den Evangelien ist die über Jesus und die Kinder: „Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.“ (Markus 10,13-15, auch bei Matthäus 19,13-15 und bei Lukas 18,15-17)
Ihrer Welt, nicht unserer Welt ist das Reich Gottes. Lernt
wir von den Kindern! Lasst sie uns Beispiel sein! Richten wir uns nach ihnen aus! Denn sie sind unsere Zukunft.